Santa Catalina

Am Rande von Monterrey an der nordkalifornischen Küste befindet sich die Mädchenschule Santa Catalina. Nach einer langen wechselvollen Geschichte ließ sich die Schule 1950 in einer ehemaligen Hacienda nieder – ein einzigartiges Schulgelände.

Rund 220 Mädchen besuchen die Schule in den Jahrgängen 9 bis 12. Etwas mehr als die Hälfte lebt in drei Häusern im Internat, von ihnen wiederum kommt rund die Hälfte aus dem Ausland.

Eine ausreichende Anzahl an Fächern für jede Jahrgangsstufe bietet für jedes Interesse ansprechende Möglichkeiten. Von Mathe über Dance, Kunst und Sport, Sprachen und sozialwissenschaftlichen Themen wird alles abgedeckt. An Sprachen werden Spanisch, Französisch und Chinesisch unterrichtet. Besonders hervorzuheben ist ein ziemlich einzigartiges „Marine Ecology Research“-Programm ab der 10. Klasse. Hier wird man gleich in Theorie und Praxis an die wissenschaftliche Forschung herangeführt. Nicht selten nehmen Schülerinnen am Ende der drei Jahre an wissenschaftlichen Konferenzen teil und werden auf Grund ihrer Arbeit für Studentinnen an einer Uni gehalten.

Bildende und darstellende Kunst, Musik und Tanz spielen eine große Rolle im Freizeitbereich. Dazu kommen mehr als zehn Sportarten, in denen Wettkämpfe mit den Schulmannschaften bestritten werden: Cross Country, Feldhockey, Schwimmen und Tauchen, Tennis, Reiten, Volleyball, Golf, Wasserball, Basketball und Fußball.

Eine Vielzahl von Clubs ergänzt das Freizeitangebot. Von Schülerzeitung und Rugby zu Wildlife und Model UN bis Podcasting, Literaturmagazin, Comedy und Film. Insgesamt stehen über 33 Clubs zur Auswahl.

Community Service wird groß geschrieben an der Schule. Mehrere Projekte in und um Monterrey werden von den Schülerinnen unterstützt. Ob Obdachlosenarbeit, Besuche im Seniorenwohnheim, Umweltprojekte oder Unterstützung der örtlichen Tafel – einige Nachmittage im Schuljahr werden darauf verwendet.

An den Wochenenden gibt es auch einiges zu tun. Entweder bleibt man auf dem Campus und entspannt oder trifft sich mit Freundinnen, oder man nimmt teil am abwechslungsreichen Wochenendprogramm mit Tagestrips (schon auch mal nach San Francisco).